Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2010

 

Dienstag. 23. März 2010 19.30 Uhr
DITIB-Zentralmoschee, Kielstr. 12

Die Auferstehung der Toten –
aus christlicher und islamischer Sicht

Die Auferstehung der Toten wird den Menschen christlichen
wie islamischen Glaubens verheißen. Begründet wird dies in
beiden Religionen jedoch unterschiedlich. Was Auferstehung
bedeutet, soll an diesem Abend aus christlicher wie
islamischer Perspektive dargestellt und diskutiert werden.
Referenten: P. Siegfried Modenbach SAC,
Katholisches Forum Dortmund
Mehmet Soyhun, Beauftragter der DITIB für interreligiösen
und interkulturellen Dialog, Dortmund/ Essen

Dienstag, 27. April 2010 19.30 Uhr
DITIB-Zentralmoschee, Kielstr. 12

Seelsorge: Christliche und muslimische Praxis

Seelsorge – eine zentrale Funktion im Christentum. Seelsorge – ein
Begriff den der Islam erst in der Begegnung mit dem Christentum
kennenlernt. Seelsorge – eine Funktion die dem Islam aber trotzdem
nicht fremd ist. Die Referentin und der Referent werden grundlegen-
de Fragen christlicher und islamischer Seelsorge ansprechen und der
Frage nachgehen, in wie weit sich die Erfahrungen aus den beiden
Religionen vergleichen lassen und wie sie füreinander fruchtbar
gemacht werden können.

Referentin: Nigar Yardim, Islamische Theologin, VIKZ, Duisburg
Referent: Pfr. i.R. Klaus Temme, Gesellschaft für interkulturelle
Seelsorge und Beratung, Düsseldorf

Dienstag, 25. Mai 2010 19.30 Uhr
Katholisches Forum, Propsteihof 10

Soziale Menschenrechte

In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN von 1948
sind die individuellen Menschenrechte formuliert. Sie sind
inzwischen weltweit weitgehend akzeptiert, auch in den Religionen.
Weniger bekannt ist die Erweiterung der Menschenrechtscharta auf
die sog. sozialen Menschenrechte. Was ist damit gemeint und wie
stellen sich Christentum und Islam dazu?

Referenten: Ahmad Aweimer, Abu-Bakr-Moschee, Dortmund
Pfr. i.R. Volker Guckes, Dortmund

Dienstag, 29. Juni 2010 19.30 Uhr
Abu-Bakr-Moschee, Carl-Holtschneider-Str. 8a

Gemeinsam Christsein leben –
in Orden und Gemeinschaften

Eine Form christlichen Lebens ist seit der Zeit der frühen Christenheit
das Leben in geistlichen Gemeinschaften. In der kath. Kirche
stellt sich somit eine fast zweitausendjährige Tradition dar, die sich in
viele verschiedene Zweige aufgefaltet hat. Aber auch in den ev.
Kirchen, in denen diese Lebensformen nach der Reformation weithin
verloren gegangen waren, hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts
eine Vielzahl von Formen gemeinschaftlichen Lebens entwickelt.
Eine Übersicht möchte der Referent geben und der Frage nachgehen,
welche Bedeutung solche Gemeinschaften für Kirche und
Gesellschaft, aber auch für interreligiöse Bezüge haben können.

Referent: Rainer Schwarz, Dortmund, stellv. Vorsitzender der CIG e.V.

 

"Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen..."       
Die Bibel, Lev. 19,34

"Kein Weltfriede ohne Religionsfriede. Kein Religionsfriede ohne Religionsdialog" 
Hans Küng

"Oh ihr Menschen! Wir haben euch von einem männlichen und weiblichen Wesen erschaffen, und wir haben euch zu Verbänden und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennerlernt..." 
Koran, Sure 49, Vers 13

Nicht immer führt Begegnung zu einem sinnvollen, friedlichen "Miteinander". Oft führen gegenseitige Angst und Unwissenheit zu vorschnellen Urteilen und unbegründeter Ablehnung. Die schlimmsten Auswirkungen von Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz haben wir leider vielfach erleben müssen.

In Dortmund, einer Stadt mit Zehntausenden muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, gibt es auch Misstrauen und Ablehnung gegenüber dem Fremden. Das Dortmunder Islamseminar möchte ein Ort der interkulturellen Begegnung und des interreligiösen Dialogs sein, an dem Muslimaas und Muslime, Christinnen und Christen, sowie Menschen anderen Glaubens einander kennen lernen und miteinander über ihren Alltag und ihren Glauben ins Gespräch kommen können.

Dadurch sollen auf allen Seiten Ängste und Vorurteile abgebaut werden, um das gemeinsame Zusammenleben in einem multikulturell geprägten Dortmund zu fördern.
Dies sehen wir als Schritte zum konkreten Frieden vor Ort an, zu dem wir uns durch unsere verschiedenen religiösen Traditionen ermutigt fühlen.

J
ede Veranstaltung behandelt ein in sich geschlossenes eigenes Thema, so dass ein Einstieg jederzeit möglich ist. Im Laufe der Zeit entsteht dabei ein Gesamtbild von zwei ebenso unterschiedlichen wie faszinierenden Religionen und Kulturkreisen.

Wann und Wo?

Die Veranstaltungen finden in der Regel einmal im Monat an einem Donnerstagabend statt. Da es von dieser Regel aber auch einige Ausnahmen gibt, beachten Sie bitte die Terminangaben bei den einzelnen Veranstaltungen. Wir treffen uns in verschiedenen islamischen und christlichen Räumlichkeiten.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

Das Islamseminar wird getragen von:

Vereinigte Kirchenkreise Dortmund und Lünen 
Katholisches Forum Dortmund
Islamischer Bund Dortmund e.V.
Moschee des Verbandes der
Islamischen Kulturzentren, BachstraßeDortmund

DITIB-Gemeinden Dortmund / DITIB Zentralmoschee Kielstraße


Dortmunder Islamseminar
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Stand:150110