Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2010
Dienstag, 31. August 2010 20.00 Uhr VIKZ-Moschee, Bachstr. 5 - 7
Ramadan - Einladung zum Fastenbrechen
Die Muslime aus dem Trägerkreis des Islamseminars laden zum
traditionellen Iftar (Fastenbrechen) des Islamseminars im Monat
Ramadan ein. Neben dem Beisammensein bei Essen und Trinken
sowie den Grußworten einiger geladener Gäste wird es einen Kurz-
vortrag zum Thema Geistige Nahrung – körperliches Fasten geben.
Gastgeber: VIKZ-Moschee
Christliche Mystik ermöglicht durch Übung der Kontemplation,
der Besinnung einen Weg in die Erfahrung der Gegenwart
Gottes.
Wie dieser Weg der Erfahrung Gottes von christlichen Mysti-
kerinnen und Mystikern erlebt worden ist und ihren Glauben
und ihre Theologie beeinflusst hat, soll an diesem Abend an
Beispielen dargestellt werden.
Dienstag, 14. September 2010 20.15 Uhr (Einlass 19.45 Uhr) Rathaus, Friedensplatz 1
15. Interreligiöses Gebet für Frieden und Versöhnung
Einladung zum Interreligiösen Gebet
Das 15. Interreligiöse Gebet für Frieden und Versöhnung in Dortmund findet zum Thema:
Bei Licht besehen
Gottes Licht für alle Menschen – das Friedenslicht der Abrahamsreligionen
in Verbindung mit dem Kunstprojekt Friedenslicht der Abrahamsreligionen
des Dortmunder Künstlers Leo Lebendig am 14. September 2010 in der Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses, Friedensplatz 1, 44137 Dortmund statt.
Einlass – um Anzukommen und das Kunstwerk zu bestaunen – ist ab 19.45 Uhr,
Beginn des Gebetes ist ab 20.15 Uhr.
Wir laden Sie ein zu erleben, wie vielfältig die Zugänge zu Licht in den beteiligten Religionen sind: So wie Gott unendlich und unfassbar ist für uns Menschen, so sind auch die Erscheinungen seines Lichtes unerschöpflich. Mit Schrifttexten und Gebeten möchten wir „zum Leuchten bringen“, was diese uns für die Entscheidungen in unserem konkreten Alltag zu sagen haben.
Das Dortmunder Islamseminar ist Mitträger dieser Veranstaltung – seien Sie uns herzlich willkommen!
Dienstag, 26. Oktober 2010 19.30 Uhr, Jüdische Kultusgemeinde,
Prinz-Friedrich-Karl-Straße 9
Starke Frauen in Bibel und Koran - was bedeuten sie
für jüdische, christliche und muslimische Frauen heute?
Die Hebräische Bibel und das Neue Testament wie auch der
Koran erzählen Geschichten von Frauen, die wichtig wurden
für die Geschichte des Glaubens in der jüdischen, christlichen
und islamischen Tradition. Starke Frauen, die Vorbilder waren-
können sie Frauen auch heute noch ermutigen, ihren Glauben
auszudrücken und zu leben? Darüber kommen wir ins inter-
religiöse Gespräch.
Gesprächspartnerinnen: Ulrike Hoppe, Katholisches Forum Dortmund,
Saniye Özmen, DITIB-Zentralmoschee Dortmund, Rosa Rappoport,
Jüdische Kultusgemeinde Dortmund
In Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische
Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Referentin: Saniye Özmen, DITIB-Zentralmoschee, Dortmund
Dienstag, 30. November 2010, 19.30 Uhr Reinoldinum, Schwanenwall 34
Die Scharia – wandelbar?
Die Scharia -das islamische Rechtssystem -ist in vielfacher
Weise in die Diskussion geraten. Insbesondere von Kritikern
des Islams und eines konstruktiven Dialogs mit dem Islam wird
gerne die angebliche Unvereinbarkeit der Scharia mit den
westlichen Rechtssystemen betont. Demgegenüber betonen
Vertreter islamischer Organisationen in unserem Land immer
wieder, dass ihre Treue zum Islam nicht ihre Treue beispiels-
weise zum Grundgesetz behindere.
Der Referent wird uns darlegen, wie anpassungsfähig die
Bestimmungen der Scharia sind und wie Muslime und Mehr-
heitsgesellschaft mit der Spannung zwischen verschiedenen
Rechtssystemen leben können.
Referent: Prof. Dr. Bülent Ucar, Universität Osnabrück
In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk
"Der
Fremde, der sich bei euch aufhält,
soll euch wie ein Einheimischer
gelten, und du sollst ihn lieben wie
dich selbst; denn ihr seid selbst
Fremde in Ägypten gewesen..."
Die Bibel, Lev. 19,34
"Kein
Weltfriede ohne Religionsfriede. Kein
Religionsfriede ohne
Religionsdialog"
Hans Küng
"Oh
ihr Menschen! Wir haben euch von
einem männlichen und weiblichen
Wesen erschaffen, und wir haben euch
zu Verbänden und Stämmen gemacht,
damit ihr einander
kennerlernt..."
Koran, Sure 49,
Vers 13
Nicht immer führt Begegnung zu einem sinnvollen, friedlichen "Miteinander". Oft führen gegenseitige Angst und Unwissenheit zu vorschnellen Urteilen und unbegründeter Ablehnung. Die schlimmsten Auswirkungen von Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz haben wir leider vielfach erleben müssen.
In Dortmund, einer Stadt mit Zehntausenden muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, gibt es auch Misstrauen und Ablehnung gegenüber dem Fremden. Das Dortmunder Islamseminar möchte ein Ort der interkulturellen Begegnung und des interreligiösen Dialogs sein, an dem Muslimaas und Muslime, Christinnen und Christen, sowie Menschen anderen Glaubens einander kennen lernen und miteinander über ihren Alltag und ihren Glauben ins Gespräch kommen können.
Dadurch sollen
auf allen Seiten Ängste und Vorurteile abgebaut
werden, um das gemeinsame Zusammenleben in einem
multikulturell geprägten Dortmund zu fördern.
Dies sehen wir als Schritte zum konkreten Frieden
vor Ort an, zu dem wir uns durch unsere
verschiedenen religiösen Traditionen ermutigt
fühlen.
Jede Veranstaltung behandelt ein in sich
geschlossenes eigenes Thema, so dass ein Einstieg
jederzeit möglich ist. Im Laufe der Zeit entsteht
dabei ein Gesamtbild von zwei ebenso
unterschiedlichen wie faszinierenden Religionen und
Kulturkreisen.
Wann
und Wo?
Die
Veranstaltungen finden in der Regel
einmal im Monat an einem
Donnerstagabend statt. Da es von
dieser Regel aber auch einige
Ausnahmen gibt, beachten Sie bitte
die Terminangaben bei den einzelnen
Veranstaltungen. Wir treffen uns in
verschiedenen islamischen und
christlichen Räumlichkeiten.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.
Das Islamseminar wird getragen von:
Vereinigte
Kirchenkreise Dortmund und Lünen
Katholisches Forum
Dortmund
Islamischer Bund
Dortmund e.V.
Moschee
des Verbandes der
Islamischen Kulturzentren, BachstraßeDortmund
DITIB-Gemeinden Dortmund / DITIB Zentralmoschee Kielstraße
Dortmunder
Islamseminar
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