Konzept

Nicht immer führt Begegnung von Menschen
verschiedener Kulturkreise zu einem sinnvollen,
friedlichen Miteinander. Oft führen gegenseitige
Angst und Unwissenheit zu vorschnellen Urteilen
und unbegründeter Ablehnung. Die schlimmsten
Auswirkungen von Fremdenfeindlichkeit und
Intoleranz haben wir leider vielfach erleben
müssen.
In Dortmund, einer Stadt mit zehntausenden
muslimischer MitbürgerInnen, gibt es auch
Misstrauen und Ablehnung gegenüber dem
Fremden. Das Dortmunder Islamseminar möchte
ein Ort der interkulturellen Begegnung und des
interreligiösen Dialogs sein, an dem MuslimInnen,
ChristInnen und Menschen anderen Glaubens
einander kennenlernen und miteinander über ihren
Alltag und ihren Glauben ins Gespräch kommen
können. Dadurch sollen auf allen Seiten Ängste und
Vorurteile abgebaut werden, um das gemeinsame
Zusammenleben in einem multikulturell geprägten
Dortmund zu fördern.
Dies sehen wir als Schritte zum konkreten Frieden
vor Ort an, zu dem wir durch unsere verschiedenen
religiösen Traditionen ermutigt werden.
Jede Veranstaltung behandelt ein eigenes, in sich
geschlossenes Thema, so dass ein Einstieg jederzeit
möglich ist. Im Laufe der Zeit entsteht dabei ein
Gesamtbild von zwei ebenso unterschiedlichen wie
faszinierenden Kulturkreisen.